JurPC Web-Dok. 126/2001 - DOI 10.7328/jurpcb/2001165103

Markus Junker *

Impressionen von der Infobase 2001

JurPC Web-Dok. 126/2001, Abs. 1 - 14


Autorenprofil
Überblick

I. Infobase 2001 - Turning knowledge into business

II. Juristische Datenbanken
1. juris
2. beck-online
3. LEGIOS
4. LEXIS
5. Ausblick

III. Weitere interessante Angebote
1. Dokumentenlieferdienste
2. Gewerblicher Rechtsschutz
3. Wirtschafts- und Rechtsberatung

I. Infobase 2001 - Turning knowledge into business

Turning knowledge into business - Unter dieser Überschrift stand in diesem Jahr die internationale Fachmesse Infobase in Frankfurt am Main(1). Sie fand vom 8. bis 10. Mai 2001 nunmehr bereits zum 17. Mal statt und wurde erstmals von der Infobase-Konferenz "The global trading web" begleitet. Leitthemen der Messe, die unter der Schirmherrschaft von Roland Berger und Hessen Media stand, waren diesmal Application Service Providing (ASP), Content Syndication und Knowledge Management. Daran orientierten sich auch die parallel zu der Ausstellung veranstalteten Fachvorträge und Diskussionsrunden. Für Juristen bietet die Infobase die Möglichkeit, sich einen Überblick über aktuelle Entwicklungen im Bereich juristischer Fachinformationen zu verschaffen.JurPC Web-Dok.
126/2001, Abs. 1

II. Juristische Datenbanken

Die führenden Anbieter juristischer Datenbanken nutzten in diesem Jahr die Gelegenheit, um der Öffentlichkeit neue Entwicklungen zu präsentieren.Abs. 2

1. juris

Der Klassiker unter den juristischen Datenbanken ist juris(2). Zu Beginn des Jahres wurde eine Teilprivatisierung der juris GmbH beschlossen(3). Der Hauptgesellschafter Bund (bisher 95,34 % der Anteile) verkaufte 45,33 % an das Unternehmen Sdu(4), eine niederländische Verlagsgruppe. Dieses ehemalige Staatsunternehmen wurde bereits 1988 selbst vollständig privatisiert, wobei zur Zeit der Verkauf eines weiteren Teiles der Anteile vom niederländischen Staat vorbereitet wird. Von dem neuen Gesellschafter wird ein entscheidender Beitrag zur weiteren technologischen Innovation von juris sowie die Entwicklung neuer Produkte erwartet(5). Abs. 3
Anfang April 2001 veröffentlichte die juris GmbH in einem gemeinsamen Projekt mit dem Bundesministerium der Justiz im Internet eine kostenfrei zugängliche Datenbank mit einer Auswahl der wichtigsten deutschen Gesetze(6). Ein weiteres Beispiel für Kooperationen mit Institutionen im öffentlichen Bereich ist der Aufbau der Datenbank Bayern-Recht für den Freistaat Bayern. Abs. 4
Auf der Infobase 2001 stellte juris als Produktneuheit jurisWeb vor, eine neue Software, mit der juris-Recherchen via Internet ermöglicht werden; zugleich sind die verschiedenen Dokumente in den verschiedenen Datenbanken von juris durch Hyperlinks miteinander verknüpft, so daß der Nutzer beispielsweise von der Rechtsprechung direkt auf die zitierende Literatur oder auf die einschlägigen Gesetze zugreifen kann(7).Abs. 5
Betrachtet man die Inhalte von juris, so sind Schwerpunkte weiterhin die Bereiche Gesetze und Entscheidungen. Ausgebaut wird der Bereich Literatur. Ab dem kommenden Jahr werden beispielsweise in juris mit den Zeitschriften GRUR, GRUR International und IIC führende Fachzeitschriften aus dem Bereich Gewerblicher Rechtsschutz und Urheberrecht zur Verfügung stehen. Diese Zeitschriften wurden bis Dezember 2000 von dem Verlag VCH-Wiley verlegt, im Januar 2001 ist der Verlag C.H. Beck an dessen Stelle getreten. Abs. 6

2. beck-online

Der Verlag C.H. Beck(8) stellte auf der Infobase 2001 zusammen mit der LEGALIS GmbH(9)die Datenbank beck-online(10) vor. Der Münchener Fachverlag ist dabei LEGALIS-Partner. LEGALIS versteht sich als Online-Plattform, um im Sinne eines One-Stop-Shops verlagsübergreifende Angebote zu ermöglichen oder um Vertriebsgemeinschaften mit anderen Anbietern zu bilden. Die Datenbank beck-online verbindet Produkte des Beck-Verlages aus den Bereichen Gesetze, Rechtsprechung und Literatur zu einer integrierten Online-Bibliothek. Vorgestellt wurden unter anderem die sog. "Fachmodule", thematisch zusammengestellte Informationsangebote, zunächst verfügbar für Zivilrecht und Arbeitsrecht. Im Laufe des Jahres sollen unter anderem das Handels- und Gesellschaftsrecht sowie der gewerbliche Rechtsschutz folgen. Abs. 7
Besonderes hat beck-online in dem Fachmodul Zivilrecht zu bieten: Hier ist neben dem Münchener Kommentar zum BGB, dem von Musielak herausgegebenen Kommentar zur Zivilprozeßordnung und dem Kommentar zu den Kostengesetzen von Hartmann eine Neuheit zu finden, nämlich der Kommentar von Bamberger/Roth zum BGB: Dieser neue Kommentar soll zunächst nur online erscheinen. Der Palandt wurde hingegen nicht aufgenommen, da er - so die Auskunft - wegen der vielen Abkürzungen und der damit eingeschränkten Suchmöglichkeiten für eine elektronische Publikation weniger geeignet sei. Interessant ist das Konzept eines Online-Kommentars nicht zuletzt wegen der Verlinkung mit den anderen Angeboten der Datenbank, also mit den Gesetzen und den Gerichtsentscheidungen (Fachmodul Zivilrecht plus). Auch bei den Gerichtsentscheidungen geht der Verlag C.H. Beck neue Wege: In Zukunft sollen Entscheidungen, die aus Platzgründen nicht in die gedruckten Zeitschriften aufgenommen werden konnten, online erscheinen und so das Beck'sche Rechtsprechungsangebot ergänzen. beck-online soll zum diesjährigen Anwaltstag starten, der vom 24. bis 26. Mai 2001 in Bremen stattfinden wird.Abs. 8

3. LEGIOS

Ein weiterer Höhepunkt der Infobase 2001 für juristische Besucher war die Vorstellung der Online-Datenbank LEGIOS(11), die in der Mitte dieses Jahres - voraussichtlich im Juli - starten soll. Die LEGIOS GmbH mit Sitz in Frankfurt wurde Anfang des Jahres von der Verlagsgruppe Handelsblatt GmbH(12), dem Carl Heymanns Verlag KG(13) und dem Verlag Dr. Otto Schmidt KG(14) gegründet. Mit der zur Verlagsgruppe Handelsblatt gehörenden Datenbank GENIOS(15) - nicht nur phonetisch mit LEGIOS verwandt - besteht ein Kooperationsvertrag(16). Hintergrund für die Gründung von LEGIOS neben LEGALIS ist der im vergangenen Jahr ergebnislos abgebrochene Versuch einer Kooperation der Verlage C.H. Beck, Otto Schmidt und Carl Heymanns. Ziel von LEGIOS ist die Verknüpfung juristisch relevanter Nachrichten mit den dazu passenden Wirtschaftsinformationen. An dem Messestand konnten sich die Besucher einen ersten Eindruck von der Datenbank verschaffen.Abs. 9

4. LEXIS

Auf der Infobase war des weiteren LEXIS-NEXIS(17) vertreten. Das Unternehmen der Reed Elsevier plc Group(18) ist einer der führenden Online-Anbieter mit einem Datenbankvolumen von derzeit etwa drei Milliarden Dokumenten - weit mehr, als das World Wide Web an Informationen umfaßt. Die bereits 1973 gegründete Datenbank LEXIS ist neben Westlaw eine der beiden führenden Rechtsdatenbanken im US-amerikanischen Raum. Erwähnenswert aus dem vergangenen Jahr ist die Gründung des Dienstes LEXISOne(19), der sich vor allem an kleinere Kanzleien in den USA wendet(20). Während LEXIS den Bereich der Rechtsinformationen abdeckt, deckt NEXIS den Bereich der Presse- und Wirtschaftsinformationen ab. Die Bedeutung solcher Informationen ist insbesondere im Wirtschaftsrecht nicht zu unterschätzen. Insofern sei auf die Untersuchung von Brown in JurPC aus dem Jahr 1996 zu "Online-Nachrichten und Geschäftsinformationen in der juristischen Recherche" am Beispiel von LEXIS-NEXIS verwiesen(21). Das Unternehmen präsentierte auf der Messe den Service "Customized Solutions", welcher individuell auf die Kundenbedürfnisse zugeschnittene Informationslösungen ermöglicht(22).Abs. 10

5. Ausblick

Von der Infobase 2001 ging das Signal aus, daß den juristischen Online-Datenbanken in Deutschland der Durchbruch gelungen ist. Abzuwarten bleibt, wie sich die Aktivitäten der Verlage weiter entwickeln werden: Sowohl juris als auch beck-online als auch LEGIOS wollen weitere Verlage für eine Zusammenarbeit gewinnen. Während LEGALIS noch keine weiteren Partner nennen wollte, hat LEGIOS bekanntgegeben, weitere Verlage wie beispielsweise der Hermann Luchterhand Verlag(23), der Schaeffer-Poeschel-Verlag(24) oder der Verlag Recht & Praxis(25) hätten bereits Bereitschaft zur Mitwirkung signalisiert. Offen ist derzeit außerdem, welche Strategien die großen amerikanischen Datenbankanbieter LEXIS-NEXIS und Westlaw(26) für den auch international immer interessanter werdenden deutschen Markt entwickeln werden. So baut beispielsweise Westlaw derzeit ein juristisches Portal für Deutschland auf und bietet seit kurzem den "Staudinger" online an(27).Abs. 11

III. Weitere interessante Angebote

1. Dokumentenlieferdienste

Gerade bei in ausländischen Printmedien erschienenen Publikationen stellt das Beschaffungsproblem neben dem Sprachproblem ein großes Hindernis dar. Hier helfen Dokumentenlieferdienste weiter(28). Auf der Infobase waren einige Anbieter vertreten, die jedoch unterschiedliche Schwerpunkte haben und sich an unterschiedliche Zielgruppen richten. Hierzu zwei Beispiele: Die Aventis Research & Technologies - Information Technologies (AIT)(29) als früherer Betreiber der wissenschaftlichen Bibliothek der Hoechst AG hat ihr Dienstleistungsspektrum mit ihrem Service "Virtual Library plus"(30)in erster Linie auf die Informationsbedürfnisse der Industrie ausgerichtet. Auch den universitären Bereich deckt hingegen der Dokumentenlieferdienst Subito(31) ab. Dieses Projekt öffentlicher Bibliotheken geht auf eine Bund-Länder-Initiative aus dem Jahr 1994 zurück. Ende 1999 wurde die Subito-Arbeitsgemeinschaft gegründet. Seit Februar 2001 sind auch Bibliotheken aus Österreich beteiligt, Bibliotheken aus der Schweiz sollen demnächst folgen. Für die Zukunft wurde zudem eine Verbesserung des Dienstleistungsangebots, beispielsweise durch eine zentrale Abrechnung, in Aussicht gestellt.Abs. 12

2. Gewerblicher Rechtsschutz

Einen Marktüberblick konnte sich auf der Infobase auch verschaffen, wer an Informationen zu Patenten und Marken interessiert ist. Das Europäische Patentamt(32) stellte beispielsweise neue Entwicklungen bei Epoline(33)und esp@cenet(34) vor. Die Bundesdruckerei GmbH(35), ein Unternehmen des Konzerns authentos, welches mit dem Deutsches Patent- und Markenamt (DPMA)(36) zusammenarbeitet, präsentierte DEPAbase(37). Des weiteren waren beispielsweise der WILA Verlag(38) mit dem Web-Portal "ipr-village"(39), STN International (Scientific & Technical Information Network(40)) und das Fachinformationszentrum Karlsruhe e.V.(41) sowie Derwent(42) und Questel-Orbit(43) (u.a. Präsentation des Markeninformationsdienstes "Trademark Explorer"(44)) auf der Messe vertreten.Abs. 13

3. Wirtschafts- und Rechtsberatung

Selbstverständlich waren auf der Infobase auch zahlreiche Anbieter aus dem Bereich der Wirtschaftsinformationen vertreten. LEXIS-NEXIS und GENIOS wurden bereits erwähnt. Präsent waren beispielsweise auch die Unternehmensberatungen Roland Berger(45), Ernst & Young(46) oder Andersen(47). Auf der Seite der Aussteller befand sich zudem ein Anbieter aus dem Bereich der Rechtsberatung, nämlich die Andersen Luther Rechtsanwaltsgesellschaft mbH(48), Mitglied des internationalen Netzwerks Andersen Legal(49).
JurPC Web-Dok.
126/2001, Abs. 14

Fußnoten:

Anm.: Die Informationen und Links in dem Bericht befinden sich auf dem Stand vom 11.05.2001.
(1)URL: http://www.infobase.de/.
(2) URL: http://www.juris.de/.
(3) Pressemitteilung von juris vom 07.02.2001 (URL: http://www.juris.de/aktuell/presse/pmitteil35).
(4) URL: http://www.sdu.nl/.
(5) Pressemitteilung der Sdu nv vom 07.02.2001 (URL: http://www.juris.de/aktuell/presse/pmitteil38).
(6) URL: http://jurcom5.juris.de/bundesrecht/.
(7) Pressemitteilung von juris vom 08.05.2001 (URL: http://www.juris.de/aktuell/presse/pmitteil40).
(8) URL: http://www.beck.de/.
(9) URL: http://www.legalis.de/.
(10) URL: http://www.beck-online.de/.
(11) URL: http://www.legios.de/.
(12) URL: http://www.vhb.de/.
(13) URL: http://www.heymanns.com/.
(14) URL: http://www.heymanns.com/.
(15) URL: http://www.genios.de/.
(16) Näheres in der Pressemitteilung vom 12.12.2000 (URL: http://www.genios.de/legios/pm121200).
(17) URL: http://www.lexis-nexis.com/ bzw. http://www.lexis-nexis.de/.
(18) URL: http://www.reed-elsevier.com/.
(19) URL: http://www.lexisone.com/.
(20) Siehe auch Juristisches Internetprojekt Saarbrücken, Nachricht vom 23.08.2000 (URL: http://www.jura.uni-sb.de/ndw2000/ndw140).
(21) Brown, Online-Nachrichten und Geschäftsinformationen in der juristischen Recherche, JurPC 1996, 192 (online abrufbar im JurPC-Archiv).
(22) Näheres in der Pressemitteilung vom 31.03.2001 (URL: http://www.lexis-nexis.de/news05_ge).
(23) URL: http://www.luchterhand.de/.
(24) URL: http://www.schaeffer-poeschel.de/.
(25) URL: http://www.vrp.de/.
(26) URL: http://www.westlaw.com/ und http://www.westlaw.de/.
(27) Pressemitteilung (URL: http://www.tlrg.com/pressrelease/101900.pdf).
(28) Über die urheberrechtliche Zulässigkeit des Kopienversands durch Bibliotheken hatte der Bundesgerichtshof im Februar 1999 in einem Verfahren zwischen dem Börsenvereins des Deutschen Buchhandels e.V. als Kläger und dem Land Niedersachsen als Träger der - übrigens ebenfalls auf der diesjährigen Infobase vertretenen - Technischen Informationsbibliothek Hannover entschieden; BGH, Urt. v. 25.02.1999 - I ZR 118/96 = JurPC Web-Dok. 113/1999 (URL: http://www.jurpc.de/rechtspr/19990113), insbesondere Abs. 52: "Der Urheber hat einen Anspruch auf angemessene Vergütung gegen eine öffentliche Bibliothek, wenn diese für einen Besteller, der sich auf die Voraussetzungen des § 53 UrhG berufen kann, reprographische Vervielfältigungen seines Werkes fertigt, um sie dem Besteller im Wege des Post- oder Faxversands zu übermitteln. Die Anerkennung eines solchen Anspruchs ist angesichts der technischen und wirtschaftlichen Entwicklung der letzten Jahre geboten, um den Anforderungen des Art. 9 RBÜ, der Art. 9 und 13 des TRIPS-Übereinkommens, der Eigentumsgarantie des Art. 14 GG sowie dem im gesamten Urheberrecht zu beachtenden Grundsatz, daß der Urheber tunlichst angemessen an dem wirtschaftlichen Nutzen seines Werkes zu beteiligen ist, Rechnung zu tragen. Grundlage für die Anerkennung des Anspruchs ist eine rechtsanaloge Anwendung des § 27 Abs. 2 und 3 UrhG (sog. Bibliothekstantieme), des § 49 Abs. 1 UrhG (Zeitungsartikel und Rundfunkkommentare) sowie des § 54a Abs. 2 i.V. mit § 54h Abs. 1 UrhG (Betreibervergütung)."
(29)URL: http://www.aventis-rt.com/it/.
(30) Demoversion unter http://www.avintec.de/vl/mainl.
(31) URL: http://www.subito-doc.de/; seit kurzem auch erreichbar über http://www.subito-doc.at/und über eine englischsprachige Homepage mit der URL http://www.subito-doc.com/.
(32) URL: http://www.european-patent-office.org/.
(33) URL: http://www.epoline.org/.
(34) URL: http://www.european-patent-office.org/espacenet/.
(35) URL: http://www.bundesdruckerei.de/.
(36) URL: http://www.dpma.de/.
(37) URL: http://www.depabase.de/.
(38) URL: http://www.wila-verlag.de/.
(39) URL: http://www.ipr-village.com/.
(40) URL: http://www.stnweb.org/.
(41) URL: http://www.fiz-technik.de/.
(42) URL: http://www.derwent.com/.
(43) URL: http://www.questel.orbit.com/.
(44) URL: http://www.trademarkexplorer.de/.
(45) URL: http://www.rolandberger.de/.
(46) URL: http://www.ey.com/.
(47) URL: http://www.andersen.com/.
(48) URL: http://de.andersenlegal.com/.
(49) URL: http://www.andersenlegal.com/.
* Markus Junker ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Rechtsinformatik an der Universität des Saarlandes bei Prof. Dr. Maximilian Herberger mit dem Arbeitsgebiet "Informationstechnologie/Gewerblicher Rechtsschutz und Urheberrecht".
[online seit: 21.05.2001]
Zitiervorschlag: Autor, Titel, JurPC Web-Dok., Abs.

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