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Geltung der Pflicht zur elektronischen Übermittlung nach §§ 32d Satz 2 StPO, 111c OWiG (nur) für Verteidiger und Rechtsanwälte

Gericht:KG Berlin
Aktenzeichen:3 Ws (B) 71/22 - 162 Ss 38/22
Datum:25.3.2022
Typ:Beschluss
Fundstelle:JurPC Web-Dok. 100/2022
Zitiervorschlag:KG Berlin, 25.3.2022, 3 Ws (B) 71/22 - 162 Ss 38/22, JurPC Web-Dok. 100/2022, Abs. 1

Leitsatz

Verwerfungsbefugnis des Tatgerichts nach §§ 79 Abs. 3 Satz 1 OWiG, 346 Abs. 1 StPO.Die Pflicht zur elektronischen Übermittlung nach §§ 32d Satz 2 StPO, 111c OWiG gilt (nur) für Verteidiger und Rechtsanwälte. Einem Bevollmächtigten des Betroffenen ist es hingegen möglich, Rechtsbeschwerde nach §§ 79 Abs. 3 Satz 1 OWiG, 341 Abs. 1 StPO formgerecht per Telefax einzureichen.Die Rechtsbeschwerdebegründungsfrist wird erst mit der Zustellung des Aufhebungsbeschlusses des Rechtsbeschwerdegerichts an den Betroffenen in Lauf gesetzt.